Wunderkammer – die Schausammlung Naturhistorisches Museum Bern

Das Naturhistorische Museum Bern öffnet seinen Labortrakt in Form der neuen Dauerausstellung. „Wunderkammer – die Schausammlung“. Hinter dickem Glas wird die Nasssammlung in raumhohen Regalen präsentiert. Dicht gefüllt mit konserviertem organischen Material, welches zu wissenschaftlichen Untersuchungen in den anschliessenden Laboren den Reagenzgläsern entnommen werden wird. Die kostbare Ausstellung ist zugleich hochtechnologischer Arbeitsplatz, und die Beleuchtung musste in einem eng gesteckten Rahmen aus räumlichen Vorgaben, konservatorischen Werten und sicherheitstechnischen Rahmenbedingungen realisiert werden. Der Raum ist auf 12° Celsius hinuntergekühlt und wegen Explosionsgefahr durch den Formaldehyd-Anteil sind keine elektrischen Installationen unterhalb einer gewissen Höhe über Boden erlaubt. Vitrinenbeleuchtung unter extremen Bedingungen. Ins warme Licht getaucht vor kaltweissem Laborhintergrund, erzählen die Exponate ihre Geschichte von der konkreten Existenz, die sie einmal gewesen waren, und der abstrakten wissenschaftlichen Grundlage, zu der sie geworden sind.

Wunderkammer – die Schausammlung Naturhistorisches Museum Bern

2021

Szenografie: Katharina Weistroffer

Ausstellungskuration: Dora Strahm

Wissenschaftliche Kuration: Stefan T. Hertwig, Lukas Rüber

© NMBE/Rodriguez
© NMBE/Rodriguez
© NMBE/Rodriguez
© NMBE/Rodriguez

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